Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

 

und alle Jahre wieder....

... die Jungtaubenkrankheit (Februar 2021 ...die Kurzfassung)

Nachdem im November 2019 innerhalb einer Woche 6 Jungtauben ohne "Ankündigung" verstorben waren, war guter Rat teuer.

Bei diverse Recherchen im Internet stieß ich letzlich auf die Seite des Thüringer Rassetaubenclubs e.V.  https://www.mtrc.de/jungtaubenkrankheit  und den Erfahrungsbericht des Zuchtfreundes Detlev Gierth.

Empfehlenswert ist auch die Seite  https://www.pigeonvetcenter.com/de/2014-01-29-11-05-42/newsletters-2010/670-newsletter-oktober-2010.

Ob jeder Züchter die diversen Anzeichen zur aufziehenden Jungtaubenkrankheit immer rechtzeitig erkennt ist fraglich. Wenn es aber dann so weit ist, dass Tiere verenden bzw.  Tiere so geschwächt sind, dass erhöhte Sitzstangen nicht mehr erreicht werden, dann hilft nach meiner Erfahrung Umckaloabo.

30 Tropfen Umckaloabo (entspricht ca. 1,5ml) auf 300ml Wasser sind bei meinen Modenesern äußerst wirksam. Den sichtlich geschwächten Tieren wird diese Mischung oral mit Pipette/Spritze verabreicht. Das erste Mal so schnell wie möglich (gut wenn Umckaloabo immer vorrätig ist), weitere 2 mal sollte die Mischung (früh und abends) dann noch verabreicht werden. Danach hatten sich die sichtlich geschwächten Tiere bereits erholt und ich hatte auch keine Todesfälle mehr zu beklagen.

Dass dann allen anderenTieren (auch denen ohne Symptome) diese Mischung als Trinkwasser angeboten wird erscheint sinnvoll. Nach 5 Tagen sollte das schlimmste überstanden sein. Bei Erkennen der Krankheit sollte auch auf kleinteiliges Diätfutter umgestellt werden, das Hauptaugenmerk liegt auf der Reduktion des Eiweißanteils.

Viel Erfolg

Gunter Staps
RGZV Bürgel  von 1894 e.V.
kontakt@rgzv-buergel.de

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer.

Stimmen Sie dem zu?